Ladeanimation

Bauchtanz

Heilsam für Körper und Seele



Fröhlich, weiblich und heilsam für Körper und Seele

Das was wir unter dem Begriff “Orientalischer Tanz” oder auch “Bauchtanz” mit einem Flair aus 1001 Nacht sowie betörenden Düften verbinden, war ursprünglich ein Tanz von Frauen nur für Frauen. Bei Familienfesten, Geburtsvorbereitungen oder auch im Alltag tanzten sie miteinander und füreinander. Doch dann geschah es, dass die Orient-Reisenden im 19. Jahrhundert, die arabischen Frauen tanzen sahen. Derartiges hatten sie noch nie gesehen. Sie fanden die wellenartigen weichen Bewegungen der Hüften und des oftmals unbedeckten Bauches faszinierend und skandalös erotisch. Es etablierte sich der Begriff “Danse du ventre”, also Bauchtanz. Doch dieser Tanz ist viel mehr als das. Er ist Ausdruck eines Lebensgefühls, ist getanzte Lebensfreude und möglicherweise der älteste Tanz der Menschheit.

Die Reise des orientalischen Tanzes nach Europa

Einwanderer hatten ihre Kultur sowie die Tänze ihrer Heimat mit nach Nord-Amerika gebracht und sie gaben diese an amerikanische Frauen weiter. Erstmals brachten dann in den 1960er Jahren die Frauen amerikanischer Besatzungssoldaten diese Kenntnisse mit und schnell entdeckten auch die deutschen Frauen die Faszination und die Vielfalt dieser Tanzform für sich. Erste interessierte Frauen reisten nach Ägypten und in die Türkei, um sich dort von erfahrenen Tänzerinnen in die speziellen Techniken einweihen zu lassen und dieses Wissen in Tanzkursen weiterzugeben. Zahlreiche Studios und Vereine entstanden, in denen sich bis heute tanzbegeisterte Frauen und Mädchen treffen, um die harmonischen Bewegungen des Körpers zu erlernen und sich mit anderen auszutauschen. In fantasievollen, prachtvoll glitzernden Kostümen tauchten sie in die Faszination des Orients ein und fühlten sich - wenn auch nur für einen Abend - wie eine orientalische Prinzessin.

Anzeige

Solo aber nicht allein

Da es sich bei dem orientalischen Tanz nicht um einen Paartanz handelt, könnte man meinen, dass hierfür kein Tanzpartner respektive keine Tanzpartnerin erforderlich sei. Weit gefehlt! Der Tanz lebt vom Austausch und es macht viel mehr Freude, gemeinsam mit anderen zu lernen, zu trainieren und Spaß zu haben. Der Unterricht in einem Studio oder bei einer erfahrenen Lehrerin bezieht den gesamten Körper sowie die Koordination von Händen, Armen und Abläufen mit ein, stärkt Beckenboden, Wirbelsäule sowie Gleichgewichtssinn und dient der Entwicklung des Rhythmusgefühls und der allgemeinen Fitness. Nicht zuletzt ist eine weitere positive Entwicklung zu beobachten. Viel Raum für Kreativität und die Unabhängigkeit von einem Partner tragen zu einer enormen Stärkung des Selbstwertgefühls bei.

Es lohnt sich in jedem Fall - wenn Dein Interesse geweckt wurde - Dir eine Lehrerin oder - wenn du bereits Erfahrungen gesammelt hast - eine Gruppe gleichgesinnter Frauen zu suchen, mit denen du dich austauschen und gemeinsam tanzen kannst. Du findest das anstrengend, weil du nicht weißt, wo Du suchen sollst? Dann kommt hier die gute Nachricht, denn extra dafür wurde das Projekt “Lass-Tanzen” gegründet. Das Team hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Menschen zu verbinden, und die Community wächst stetig.

Vieles ist noch über den “Raqs Sharki”, den “Tanz aus dem Osten”, und die zahlreichen Mythen und Geschichten, die sich um ihn ranken, zu berichten. Doch das ist alles nur Theorie. Am besten ist, Du überzeugst Dich selbst, registrierst dich komplett kostenfrei und findest über das Projekt Lass-Tanzen, die passenden Kontakte.

Anzeige

Ok

×
×
×

Ok

×
×
×